Brettspiele & Gesellschaftsspiele: Rezension 'Plantagen und Kolonien abseits von Puerto Rico' zum Spiel Goa - Aufbruch zu den Gewürzinseln! von Schmidt Spiele | AEIOU.DE
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Goa

Plantagen und Kolonien abseits von Puerto Rico

Allgemein
Das Spiel 'GOA' von Hans im Glück stammt aus der Feder von Rüdiger Dorn, der mit Spielen wie: Die Baumeister von Arkadia, Die Händler von Genua, Emerald, Jambo und Louis XIV sicherlich den namhaften Spielautoren zuzurechnen ist. Die gelungene und stimmungsvolle Optik verdankt 'GOA' der Illustration von Oliver Freudenreich.

Die Spielregel ist verständlich, gut strukturiert und lässt keine Fragen offen. Zudem liegen viele Beispiele mit Abbildungen vor.

Empfohlener Verkaufspreis: 40 €
Spielidee
Als Gewürzfahrer bauen die Spieler - in Konkurrenz zueinander - ihr Imperium auf. Sie treiben die Entwicklung ihres Unternehmens und den Ausbau der Flotte voran, sie ernten Gewürze und erheben Steuern, sie leiten Expeditionen und gründen neue Kolonien, um am Ende des Spiels die meisten Siegpunkte vorweisen zu können.
Inhalt
1 Spielplan, 55 Spielplättchen (inkl. Startspieler-Flagge), 18 Kolonieplättchen, 18 Kolonisten-Karten, 17 Schiffskarten, 10 Karten Zusatz-Aktion, 45 Dukatenkarten, 30 Expeditionskarten, 4 Tableaus Lager, 4 Tableaus Entwicklung, 20 Versteigerungsmarker, 20 Erfolgsmarker, 50 Gewürzsäckchen und 1 Spielregel
Spielzug
Nach einer Versteigerungsphase hat jeder Spieler drei Aktionen. Beginnend mit dem Startspieler wird reihum die 1. Aktion ausgeführt, dann die 2. Aktion und anschließend die 3. Aktion. Folgende Aktionen sind möglich: Fortschritt, Schiffbau, Ernte, Steuer, Expedition und Kolonialisierung.
Spielelemente
Spielplättchen
Die Spielplättchen werden offen auf dem 5 x 5 Felder großen Spielplan ausgelegt. Während der ersten vier Runden werden nur die mit A beschrifteten Plättchen verwendet. Nach Abschluss der vierten Runde kommen die mit B beschrifteten Plättchen zum Einsatz.

Unter den Spielplättchen befinden sich Plantagen, Ressourcen, Privilegien und Sonderpunkte.

Versteigerungsphase
Zu Beginn eines jeden Zuges wird eine Versteigerung einzelner Spielplättchen durchgeführt. Hierzu werden - beginnend an dem vom Startspieler markierten Ausgangspunkt - Versteigerungsmarker auf dem Spielplan ausgelegt. Das Verfahren erinnert an den 'Händlerturm' aus 'Die Händler von Genua' ist aber letztendlich ausgewogener, weil jeder Spieler einen Versteigerungsmarker positionieren darf und so einmal in die Rolle des Versteigerers einnehmen kann.

In der Versteigerungsphase kommt immer zuerst die Startspieler-Flagge unter den Hammer; neben der Startspielereigenschaft erwirbt der Höchstbietende immer auch eine Zusatz-Aktion.

Fortschritt (Aktionsphase)
Alle Erfolgsmarker stehen zu Beginn einer Partie in Zeile 0 auf dem Entwicklungstableau. Möchten man sich in einem Bereich verbessern müssen die für die nächste Stufe vorgegebenen Waren in die Heimat geliefert werden. Mit anderen Worten: Fortschritt kostet Gewürze und Schiffe.

Schiffbau (Aktionsphase)
Wird die Aktion Schiffbau ausgeführt, erhält der Spieler – abhängig von der Position des Erfolgsmarkers – 1 bis 5 Schiffe.

Ernte (Aktionsphase)
Wählt der Spieler die Aktion Ernte, kann er – abhängig von der Position des Erfolgsmarkers – 1 bis 8 Gewürze ernten. Die Anzahl der Gewürze auf dem Entwicklungstableau definiert allerdings nur die Erntekapazität, welche und wie viele Gewürze der Spieler tatsächlich ernten kann, ist an den Ausbau der Plantagen und Kolonien gebunden.

Steuer (Aktionsphase)
Wird die Aktion Steuer ausgeführt, erhält der Spieler – abhängig von der Position des Erfolgsmarkers – 4 bis 12 Dukaten.

Expedition (Aktionsphase)
Wählt der Spieler die Aktion Expedition, darf er – abhängig von der Position des Erfolgsmarkers – 1 bis 3 Expeditionskarten aufnehmen. Möchte der Spieler den aus einer Expedition resultierenden Vorteil zu einem späteren Zeitpunkt nutzen, muss er die Expeditionskarten nicht sofort ausspielen. Doch aufgepasst: Es gibt ein Limit für Handkarten (1-5 Karten), das einzuhalten ist.

Koloniegründung (Aktionsphase)
Zur Gründung einer Kolonie werden Kolonisten benötigt. Diese können aus drei Quellen zusammengestellt werden: dem Entwicklungstableau, den Expeditionskarten und den Kolonistenkarten.

Das Entwicklungstableau bildet die Ausgangsbasis, hierüber können abhängig von der Position des Erfolgsmarkers 0 bis 6 Kolonisten rekrutiert werden. Zur Bestimmung eines Zulaufs werden 2 Expeditionskarten aufgedeckt und die darauf befindlichen Kolonistensymbole (2 bis 6 Kolonisten) ausgewertet. Fehlen nach Addition der Kolonistensymbole aus diesen beiden Quellen noch Kolonisten zur Koloniegründung, können diese über die Kolonistenkarten aufgebracht werden. Kann die Anzahl der benötigten Kolonisten nicht erzielt werden, so gilt die Koloniegründung als gescheitert.

Hinweis: Nach Auswertung der Kolonistensymbole kommen die Expeditionskarten auf das Ablagefeld – nicht auf die Hand des aktiven Spielers!

Spielende
Nach Abschluss der achten Runde (4. Runde des Spielabschnitts B) endet das Spiel. Jetzt wird die Wertung vorgenommen. Die Spieler erhalten Siegpunkte für ihre Fortschrittlichkeit (Position ihrer Entwicklungsmarker), die Anzahl ihrer Kolonien, ihre Expeditionskarten (Handkarten), den höchsten Barmittelbestand und Sonderpunkte aus einzelnen Spielplättchen (1er Plantage, Abgaben und Missionen).

Der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt.

Kommentar
'GOA' ist ein ausgewogenes Strategiespiel. Das Versteigerungselement ist auf einen sinnvollen Umfang begrenzt und der Spielverlauf wird durch die Aktionen dominiert. Die Limitierung von Bargeld und Handlungsspielraum führt automatisch zu einer strategischen Spielausrichtung. Gleichermaßen gilt es aber auch taktische Vorteile zu nutzen.

Die Koloniegründung und die Expeditionskarten bringen zusätzlich variable Elemente ins Spiel. Auch sind Möglichkeiten an eine Zusatz-Aktion zu gelangen verlockend. Unter den Veröffentlichungen von Rüdiger Dorn ist 'GOA' aus heutiger Sicht mein absoluter Favorit.

Bewertung
Sollte in keiner Spielsammlung fehlen.
Verfasser
   2008Gerd Röttcher
 
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